Besuch Projektpartner 22 / 23

Besuch unserer Projektpartner im Wintersemester 22 / 23

Das zentrale Lehrvehikel des Masterstudiengangs ZukunftsDesign sind die Semesterprojekte. Zu Beginn eines jeden Semesters pitchen die Studierenden und die externen Kooperationspartner ihre Projektideen, aus denen dann die Favoriten zur Bearbeitung ausgewählt werden. Am ersten Twin fahren unsere Studies dann raus zu den Projektpartnern. Am Freitagvormittag haben die Gruppen genügend Zeit, um den Projektpartner besser Kennenzulernen und erste Fragen an den Partner vor Ort zu richten!

Unsere externen Projekte für das Wintersemester 22 / 23 sind:

1. Projekt Bier als regionale Ressource

In der Region Jura – Scheßlitz sind 9 Brauereien ansässig, die heute noch nach traditioneller Braukunst brauen. In den Händen der Braumeister liegt aber nicht nur das Naturprodukt Bier, sondern auch die damit verbundene Gasthofkultur und Tradition. Unter dem Arbeitstitel „Bier als regionale Ressource – Potenziale einer Regionalentwicklung durch traditionelle Bier-Vielfalt“ traf sich die ZukunftsDesign-Projektgruppe mit Vertretern der Brauereien, den Bürgermeistern der Gemeinden Scheßlitz und Stadelhofen sowie einer Vertreterin der Region Jura – Scheßlitz e.V.

Das regionale Bier ist ein wahrhaftes und unverfälschtes Naturprodukt, der Brauprozess selbst ein ganz besonderes Handwerk. Das Bewusstsein dafür haben noch zu wenige. Die Studierenden der ZukunftsDesign-Projektgruppe wollen an einer Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung für die Besonderheiten der regionalen Bier-Vielfalt arbeiten. Eine erhöhte Sichtbarkeit ihrer Bierkultur und -tradition soll positiv auf die Attraktivität der Region Jura – Scheßlitz wirken.


2. Projekt Diakonisches Werk Henneberger Land Vision 2025

Dem Diakonischen Werk im Evangelischen Kirchenkreis Henneberger Land e. V. steht eine über 6.000 qm große Fläche in bester Innenstadtlage von Suhl zur Verfügung. Auf Einladung von Geschäftsführer Robert Gollmer besuchte die ZukunftsDesign-Projektgruppe am 14.10.2022 den Projektpartner in Suhl, um mehr über die „Vision 2025“ für diese Flächen zu erfahren.

Die grundlegende Idee setzt auf die Gestaltung eines Ortes, der gesellschaftliche Brücken schlägt, ein generationenübergreifendes Miteinander mitdenkt und einen erkennbaren Mehrwert für die Menschen bietet. Bestehende Angebote des Diakonischen Werks Henneberger Land, z.B. das Autismuszentrum für Kinder, betreutes Wohnen für Senioren oder die Tagespflege, sollen um neue Angebote ergänzt werden, welche eine aktive Community schaffen, in der die Menschen gegenseitig auf sich achten, sich fördern, sich ergänzen und gemeinsam Zukunft, Alltag, Arbeit und Freizeit gestalten.

Die Mitarbeiter in den sehr unterschiedlichen Bereichen des Diakonischen Werks Henneberger Land eint der Wunsch, neue Wege zu erkunden, welche gesellschaftliche Schranken durchbrechen und sich auch nicht davor scheuen polarisierende Themen anzugehen.


3. Projekt Möbelkauf der Zukunft

Im Gegensatz zum Handel von Konsumgütern hat sich der Onlinekauf bei Möbeln noch nicht durchgesetzt. Im Wesentlichen funktioniert gerade der Verkauf von Dining und Polstermöbeln der Marke K+W Möbel aus Mitwitz stationär. Es gibt nur wenige Player am Markt (bspw. Otto), die relativ erfolgreich sind mit dem Online-Geschäft. Auch in anderen Bereichen war es lange Zeit unvorstellbar, dass sich ein neuer Markt für den Konsum eröffnet.

Darauf aufbauend resultiert für K+W Möbel die Frage: Wie sieht der Möbelkauf im Bereich Dining und Polstermöbel in der Zukunft aus? Wie wird der Kunde in zehn Jahren seine Möbel kaufen?

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