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InnoMate: Die Methodentoolbox für Innovation

 

 

 

Autorin: Lena Pieper

 

Der InnoMate ist eine digitale Methodentoolbox, die dabei zur Seite steht, Innovationsmethoden einfach zu erlernen und gezielt in den frühen Phasen des Innovationsprozesses einzusetzen. Dabei kann der InnoMate für verschiedene Anwendungsfälle genutzt werden. Sowohl das Nachschlagen einer bestimmten Methode ist möglich (Übersicht unterhalb), aber auch das Erlernen und Einsatz eines ganzen Innovationsprozesses (z.B. Design Thinking), mit verschiedenen agilen Methoden geordnet nach Design-Phase.

Anwendungsbereiche

  • Entwickeln von Innovationen
  • Erlernen von Innovationsmethoden
  • Identifikation kundenindividueller Bedürfnisse
  • Identifikation neuer Geschäftsfelder
  • Kundenorientierte Service- und Produktentwicklung
  • Zielgerichtete Entwicklung, Fehlentwicklungen vorbeugen

Materialliste

  • Internetanschluss
  • PC
  • Drucker
  • Büromaterialien
  • Moderationskoffer (optional)

Wie profitiere ich als Unternehmen von InnoMate?

Die Innovationsmethoden von InnoMate unterstützen ein Unternehmen dabei, aus bestehenden Kompetenzen neue Produktideen zu entwickeln. Zudem können durch deren Anwendung spezifische Ziele wie kundenorientierte Fertigung von Anfang an effektiv berücksichtigt werden. Individuelle Bedürfnisse erkennen, strategische Ziele immer im Blick haben und Fehlentwicklungen vorbeugen? Auch hier hilft der Einsatz des Methodensets.

Mögliche Usecases – Wie kann ich InnoMate in der Praxis einsetzen?

InnoMate kann ein Unternehmen in verschiedenen Phasen des Innovationsprozesses unterstützen.

Ein Praxisbeispiel aus dem Stadium der „frühen Entwicklung“: Ein produzierender Betrieb ist seit Jahren mit seinen Technologien in einem bestimmten Wirtschaftszweig fest etabliert. Da sich durch Preiskämpfe diese Branche immer weniger lukrativ zeigt, sucht der Unternehmer nach Möglichkeiten, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die Toolbox InnoMate gibt ihm hier eine einfache Methode zur Hand, die ihm effektiv weiterhilft: Dank eines kurzen Tutorials und hilfreicher Vorlagen hat er schnell einen halbtägigen Mitarbeiter-Workshop geplant, bei dem zahlreiche Ideen entstanden sind, die anschließend von der Entwicklungsabteilung geprüft und weiterentwickelt werden können.

Ein weiteres Praxisbeispiel aus der Phase des „Prototyping“(Modellphase): Ein Unternehmen entwickelt ein neues innovatives Produkt. Die Verantwortlichen sind sich der Relevanz frühzeitiger Prototypen-Tests bewusst, möchten allerdings in diesem Stadium keine kostenintensive Marktforschung beauftragen. Eine einfache und effiziente Möglichkeit, um zu visualisieren, was in der Testphase positiv und negativ aufgefallen ist, ist beispielsweise der Einsatz der Methode „Feedback Capture Grid“ aus der Toolbox InnoMate. Denn diese liefert schnell Ergebnisse, um Kinderkrankheiten in der Usability eines Prototyps auszumerzen sowie um weitere Ansätze zur zukünftigen Entwicklung eines Produktes zu identifizieren.

„Workshop-Du“

In unseren Innovationsworkshops bieten wir unseren Partnern und Teilnehmern das dem „Workshop-Du“ an und machen gute Erfahrungen damit. Warum „DU“? Gerade in interdisziplinären Teams, die einen Erfolgsfaktor für Design-Thinking Sprints darstellen, treffen verschiedene fachliche Hintergründe und Hierarchiestufen aufeinander. Die Forschung zeigt, dass Design Thinking Teamwork am besten funktioniert, wenn zumindest für die Dauer des Workshops alle auf Augenhöhe sprechen und jeder seine persönliche Expertise und Meinung gleichermaßen einbringen kann. Das „Du“ trägt dazu bei. Daher verwenden wir bei unserer Methodentoolbox ebenfalls das „Du“ als Anrede und laden herzlich dazu ein, es einmal auszuprobieren.

Wie nutze ich den InnoMate?

Der Innomate kann auf unterschiedliche Arten genutzt werden:

  1. Erlernen und Einsatz einer bestimmten Methode (Nachfolgende Überbersicht)
  2. Erlernen und Einsatz eines Prozesses (z.B. Design Thinking), mit verschiedenen agilen Methoden geordnet nach Design-Phase
  3. Schlagwortsuche nach Einsatzweck

InnoMate Methodenübersicht