Projekt: Zukunft Holz
Projektpartner: Landratsamt Kronach
Projektcoach: Dirk Hubbert
Projektgruppe: Sandor Adam, Carl Eller, Fabian Engelhardt, Tana Meinel, Stefanie Metzger, Verena Müller, Stefan Weiler und Jacqueline Wehner
Vorgehensweise und Projektergebnis:
Zu Beginn des Projekts stand eine umfassende Analyse des Themenfelds Frankenwald und Waldwandel. Die Projektgruppe startete mit einer gemeinsamen Exkursion in den Frankenwald, um die Herausforderungen direkt vor Ort zu erleben und die theoretischen Annahmen mit realen Eindrücken abzugleichen. Dabei wurde deutlich, wie komplex und langfristig Waldentwicklung ist – und wie sehr ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte ineinandergreifen.
Parallel zur Exkursion erfolgte eine intensive Grundlagenrecherche zur Situation deutscher Wälder sowie zu den Strukturen des Waldbesitzes. In Workshops, Online-Meetings und Arbeitsphasen in Kleingruppen wurden Erkenntnisse gesammelt, diskutiert und über ein Miro-Board strukturiert. Entscheidungsprozesse wurden im Team reflektiert und regelmäßig angepasst, da sich das Themenfeld als besonders vielschichtig erwies.
Im Laufe der Projektarbeit kristallisierte sich ein zentraler Fokus heraus: die Gruppe der privaten Waldbesitzenden. Diese sind Schlüsselakteure für den Waldumbau, werden jedoch durch klassische Informations- und Beratungsangebote häufig nicht erreicht. Aus dieser Problemstellung entwickelte das Team eine Kommunikationsstrategie, die auf Reichweite, Niedrigschwelligkeit und Identifikation setzt.
Das Projektergebnis ist die Konzeption eines langfristigen YouTube-Formats: Eine Art „Waldfluencer“-Story, in der eine Person ohne forstliche Expertise ein eigenes Waldstück erhält und dabei begleitet wird, wie sie Schritt für Schritt Verantwortung übernimmt, Entscheidungen trifft und Lernprozesse durchläuft. Durch authentisches Storytelling soll das Thema Waldwandel verständlich und emotional greifbar werden – nicht über Belehrung, sondern über Erfahrung, Alltagssituationen und echte Herausforderungen.
Ergänzend wurden weitere Kommunikationskanäle mitgedacht, etwa kurze Social-Media-Clips, ein Magazinformat (#jungerwald) sowie analoge Formate wie ein mobiler Infostand oder Truck. So entsteht ein vielseitiges Kommunikationskonzept, das den Frankenwald als Lernraum sichtbar macht, Vertrauen aufbaut und den Austausch mit privaten Waldbesitzenden stärkt.
